← backKÖRPER
Modul: Imagination
Dozentin: Viola Diehl
Herbstsemester 2024
IDCE HGK Basel
8 Prints
1 Ausstellung

Unser Körper ist ein Geschenk, er bietet uns fast 
unendlich viele Möglichkeiten, uns zu bewegen, uns auszuleben. Dennoch empfinden wir immer wieder Unzufriedenheit über unseren Körper. Wäre er doch nur etwas grösser, schlanker, kurviger, glatter, sport-licher…. Manchmal fühlen wir uns auch einfach unwohl in unserer Haut durch mentale Einflüsse. 
Wir fühlen uns verloren, allein, unsicher, schwach…

Trotzdem sind wir dankbar für unseren Körper. Wir
geniessen ihn, wir können uns bewegen, laufen, rennen, tanzen. Mit ihm erleben wir traurige, schöne, angespannte
und glückliche Momente und noch vieles mehr. Auch
wenn wir manchmal unzufrieden mit unserem Körper sind,
können wir ein erfülltes Leben geniessen.

In dieser Fotoserie wird dieses Thema verbildlicht.
Verschiedene Körper wurden in Szene gesetzt mit einer Canon EOS 650D. Durch die Nachbearbeitung erhalten die Bilder einen emotionaleren Ausdruck. Der Fokus wird, durch das Entfernen der Farbe, auf die Körper selbst und ihre Form gelegt. Der Betrachter soll sich in den Bildern wieder finden und sich vielleicht ein wenig bedrückt, aber verstanden fühlen. Der Kontrast zwischen Liebe und Hass für den eigenen Körper fliesst in diesen Fotografien ineinander über und verschmilzt nahezu.

Ausgestellt werden die Bilder im Eingang der Tanzschule, die ich schon seit einigen Jahren besuche. Eine Tanzschule ist ein Ort, an dem diese Gefühle über den eigenen Körper aufeinandertreffen. Wir lieben es, zu tanzen und unser Körper ermöglicht uns dies. Doch wir stehen konstant voreinem Spiegel, schauen uns an und verurteilen uns 
selbst. Wir machen uns Gedanken über unseren Körper und stehen uns im Weg, durch unnötige Selbstverachtung. Wir lernen aber, uns wohler in unserem Körper zu fühlen, ihn zu bewegen, uns selbst auszuleben und können sportlich an unsere Grenzen gehen. Die Fotografien sollen zum Aus-
tausch anregen und zeigen, dass wir nicht allein mit unserer Selbstkritik sind. So soll gegenseitiges Verständnis und Wohlbefinden entstehen.

f
f
f
f